18.06.2026

Von Zehenschuh bis Brotmaschine: Rund 60 Schlüsselregion-Mitglieder besuchen Sondermaschinenbauer MKW in Wuppertal

Bei bestem Sommerwetter zog es 60 Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Schlüsselregion über die Stadtgrenzen hinaus nach Wuppertal zum Netzwerktreffen bei MKW. 

Der Sondermaschinenbauer zeigte, welche Anlagen er baut und welchen Stellenwert eine autarke IT in der Firma hat.

Alle 1,7 Sekunden ein neuer Zehensteg pro Schuh, 650 geschnittene Scheiben Brot in einer Minute: Genau für solche Zwecke baut MKW Sondermaschinen, die deutschlandweit in allen Segmenten genutzt werden. Beim Netzwerktreffen der Schlüsselregion konnten sich rund 60 Unternehmerinnen und Unternehmer die Hallen in Wuppertal anschauen und bekamen einen Eindruck, wie hier Maschinen auf Kundenwunsch gebaut werden. „Wir kümmern uns von der Planung über die Entwicklung, Konstruktion und Fertigung bis hin zur Montage und Inbetriebnahme um alle Schritte bei der Errichtung einer Maschine nach Kundenwunsch. Dabei sind wir in den unterschiedlichsten Sektoren aktiv, etwa in den Bereichen Food, Medizin, Automotive und Konsumgüter“, berichtet der MKW-Geschäftsführer Marco Horn.

Dabei geht die Geschichte des Unternehmens auch auf ein gemeinsames Netzwerk aus ehemals sieben Maschinenbaufirmen zurück, die mittlerweile fusioniert sind zur MKW.

Cybersicherheit wird großgeschrieben

Genauso präzise und gewissenhaft wie im Maschinenbau geht MKW auch mit dem Thema Digitalisierung und Cybersecurity um. „Wir bekommen von unseren Kunden vielfach Daten, die sonst keiner kennt. Für diese Daten tragen wir eine besondere Verantwortung und schützen sie daher bestmöglich“, berichtet Philipp Nicolai, IT-Leiter bei MKW, in seinem Fachvortrag. So ist bei MKW in den letzten Jahren eine autarke und souveräne IT entstanden, die unabhängig von Anbietern funktioniert – weg von der Cloud, hin zur Datenhaltung lokal direkt beim Kunden. Zum Gesamtpaket gehört auch eine eigens entwickelte KI, die ohne Internetzugang nutzbar ist und so mit Original-Daten aus dem Unternehmen gefüttert werden kann.

Beim anschließenden Rundgang durch die drei Hallen und einem Imbiss bei sommerlichen Temperaturen auf dem Betriebsgelände kamen die Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Schlüsselregion ins Gespräch und tauschten sich mit den Mitarbeitenden von MKW aus.