09.05.2019

Metallbearbeitung mit Leidenschaft für Kunden und Mitarbeiter

Das Wirtschaftsfrühstück der Schlüsselregion lockte rund 70 Unternehmer zur Rutec Metallbearbeitung GmbH.

Bei Vortrag und Betriebsrundgang lernten die Teilnehmer die Rutec kennen und bekamen einen Einblick in die Leistungen und die Arbeitsweise der Velberter Firma. Außerdem plädierte der Förster Hannes Johannsen in seinem Fachvortrag dafür, begrüntes Firmengelände besser für den Erhalt der Insekten in der Region zu nutzen.

„Unsere Arbeit ist unsere Leidenschaft. Und es ist so schön, wenn der Kunde am Ende sagt: Es ist toll, mit euch zusammen zu arbeiten“, erzählte Erdal Dogru, Geschäftsführer der Rutec Metallbearbeitung GmbH. Beim Wirtschaftsfrühstück der Schlüsselregion stellte er den rund 70 Gästen sein Unternehmen vor, in dem er seit der Gründung vor 30 Jahren arbeitet. Gemeinsam mit seiner Schwester Baran Demir, die nach vielen Jahren in der Produktion und der Verwaltung seit 2018 ebenfalls Teil der Geschäftsleitung ist, leitet er die Geschicke der Rutec.

Manufaktur für Metallbearbeitung

Für ihre Kunden übernimmt die Firma verschiedene Aufgaben der Metallbearbeitung: Von der Montage über die mechanische Bearbeitung, die Oberflächenbearbeitung bis hin zur Nachbearbeitung. „Wir sind eine Manufaktur, die in Handarbeit erledigt, was Maschinen nicht schaffen. Und damit sind wir seit 12 Jahren Teil der Schlüsselregion, dem Epizentrum für Schlösser und Schließanlagen“, berichtet Dogru stolz. Und viele der Teile, die in den Velberter Hallen bearbeitet und montiert werden, sind später Teile von Schlössern, die in die ganze Welt verkauft werden. Bereits seit Beginn der Unternehmensgeschichte arbeitet die Rutec Metallbearbeitung für und mit ihrem bis heute wichtigsten Partner zusammen: der Firma CARL FUHR GmbH & Co. KG. „Wir haben uns in den 30 Jahren enorm entwickelt, und das vor allem wegen der stetigen und sehr guten Zusammenarbeit mit FUHR“, blickt Dogru auf 30 Jahre Kooperation zurück.
Von der Produktion erhielten die Teilnehmer des Wirtschaftsfrühstücks auch beim Betriebsrundgang einen guten Einblick.

Dass Rutec sich allerdings nicht nur um Kundenwünsche, sondern auch um ihre rund 50 Mitarbeiter kümmert, machte Dogru ebenso deutlich: Ein regelmäßiges Sportprogramm, Betriebsausflüge und Stressmanagement sowie Deutschkurse für Mitarbeiter stärken Motivation und Arbeitseifer – „denn unsere Firma lebt vor allem wegen der Menschen, die hier gern arbeiten. Wir führen nicht mit Zuckerbrot und Peitsche, sondern mit Zuckerbrot und Wertschätzung. Es geht ja immer um Industrie 4.0. Aber bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt, wir sprechen vom ‚Mensch 4.0‘. Das ist eine Win-Win-Situation für beide Seiten“, betont Dogru. Davon konnten sich die Gäste des Schlüsselregion-Wirtschaftsfrühstücks gleich ein eigenes Bild machen: Direkt zu Beginn der Veranstaltung leitete die Fitness-Trainerin der Rutec Jenny ein paar Aerobic-Übungen an, die alle Unternehmer mit Begeisterung mitmachten.

Wie Unternehmen Insekten anlocken können

Und es ging wild weiter: „Mut zur Wildnis“ forderte der Heiligenhauser Förster Hannes Johannsen in seinem anschließenden Fachvortrag: Er präsentierte sehr anschaulich Möglichkeiten für Unternehmen, Grünstreifen oder Reserveflächen des Unternehmens mit wenig Aufwand so zu begrünen, dass sie für Insekten Lebensraum bieten.