05.02.2016 13:02 Alter: 304 days

Messungen am laufenden Band

Kategorie: Wirtschaftsfrühstück, Aktuell

Beim ersten Wirtschaftsfrühstück der Schlüsselregion e.V. nutzten 100 Mitglieder des Vereins die Chance, das Heiligenhauser Unternehmen IMS Messsysteme zu entdecken.

Was im Jahr 1980 als Sieben-Mann-Betrieb in Heiligenhaus begann, ist heute, 35 Jahre später, eine internationale Unternehmensgruppe: IMS Messsysteme hat 27 Standorte auf mehreren Kontinenten, mehr als 3500 Messsysteme sind weltweit in Betrieb und es gibt über 600 Kunden in mehr als 60 verschiedenen Ländern. Alle großen Stahlproduzenten der Welt verlassen sich auf die IMS-Messsysteme aus Heiligenhaus. 420 Mitarbeiter hat IMS, allein am Hauptstandort Heiligenhaus arbeiten 350 davon.

Die Chance, sich dieses Unternehmen von innen anzuschauen, nutzten 100 Mitglieder des Industrievereins gerne und kamen in die neu gebaute Kantine des langjährigen Schlüsselregion-Mitglieds, das sich mit Heiligenhaus sehr verbunden fühlt.
„Wir sind stetig hier am Standort gewachsen und haben dabei von der Stadt Heiligenhaus viel Unterstützung erfahren“, erzählte der kaufmännische Geschäftsführer von IMS, Hendrik Schultes, den Gästen des Wirtschaftsfrühstücks. So ist vor kurzem nicht nur die neue Kantine von IMS gebaut worden, sondern auch ein eigenes Kompetenz- und Schulungszentrum, in dem die Mitarbeiter und Auszubildenden von IMS aus- und fortgebildet werden, aber auch die internationalen Kunden an den Messsystemen geschult werden.

IMS hat eine Exportquote von 90 Prozent – der Schwerpunkt des Unternehmens liegt in Messsystemen für Stahl und Aluminium. Und wenn ein Messgerät das Werk verlassen soll, muss dafür oft ein Deckenkran benutzt werden, solche Dimensionen hat manch eine der Messeinheiten, die in Heiligenhaus für den Weltmarkt produziert werden. Gemessen wird – im wahrsten Sinne des Wortes – oft am laufenden Band: Die kalt- oder warmgewalzten Metallbänder durchlaufen die IMS-Geräte und können dabei auf verschiedene Faktoren überprüft werden, z.B. Dicke oder Unebenheiten. Die Messungen funktionieren unter anderem mit Röntgen- oder Lasermesstechnik.

Da steckt ganz viel Mathematik und Physik hinter – und natürlich gut geschulte Mitarbeiter, die die Messergebnisse richtig bewerten können. Auch deswegen wird bei IMS viel Wert auf Ausbildung gelegt: „Wir haben hier am Standort Heiligenhaus 23 Auszubildende und zehn dual Studierende“, erzählte Schultes, „das sind tolle junge Menschen, die wir nach ihrer Ausbildung auch gerne übernehmen.“ Gefunden hat IMS seinen Fachkräftenachwuchs teilweise auch dank der Schlüsselregion: Das Unternehmen ist auf der Ausbildungsplattform des Industrievereins, www.das-mache-ich.de, aktiv.


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